
Geschäftsführer
1. August 2020

Bei der kürzlichen Gartenarbeit bin ich endlich auch mal wieder dazugekommen, den Efeu am „Tonnenhäuschen“ zu schneiden. Also nicht, dass ich den Betonklotz, der sich darunter befindet, schön finde, aber der Efeu wucherte doch schon wieder extrem stark. Efeu wächst im optimalen Fall über zwei Meter im Jahr. Auch hatte er sich bereits seinen Weg in Richtung Nachbarsgrundstück gesucht. Ein weiterer Grund, den Efeu zu pflegen.
Beim Schneiden hatte ich nicht nur damit zu kämpfen, zu erkennen, was ich denn als Nächstes wegschneiden sollte, sondern auch damit, dass die bereits abgeschnittenen Stränge schwer zu entfernen waren. Das Ganze erinnerte mich dann doch stark an viele der Softwareprojekte, die ich bisher gesehen habe. Auch dort war alles sehr stark verwoben und etwas zu verändern oder gar zu entfernen war nur schwer möglich.
Interessant dabei finde ich den Aspekt, dass jede Efeu-Pflanze als kleines Pflänzlein anfängt und sich dann stets weiter ausbreitet und ineinander „verrenkt“ – eine Analogie zur Softwareentwicklung: Auch Softwareprojekte fangen immer klein an. Zu Beginn ist es eine Klasse mit wenigen Methoden und kurz darauf sind es bereits mehrere miteinander „verrenkte“ Klassen mit noch mehr Methoden… Dies ist aus meiner Sicht auch unabhängig von der Projektgröße. Sicherlich läuft die Softwareentwicklung manchmal koordinierter, aber irgendwann wachsen die Codezeilen dann doch oft unkontrolliert vor sich hin. Deshalb ist es wichtig auch den Quellcode ständig zu pflegen (=refaktorisieren). Wie Efeu eben.
Anmerkung: Bei diesem Text handelt es sich um einen überarbeiteten Repost eines alten Blog-Artikels aus 2015 von mir. Der Efeu muss natürlich regelmäßig gepflegt werden.
Schon von „Cargo Cult“-Programmierung gehört? Nein. Lies mehr dazu hier.

Kevin Erath
Als Mitbegründer und Geschäftsführer von pep.digital verbringe ich zwar nicht mehr jeden Tag ausschließlich damit, coole Lösungen für unsere Kunden zu realisieren. Trotzdem finde ich immer wieder die Zeit, mich auch mal tiefer in die Technik einzutauchen und meine Erkenntnisse hier im Blog zu teilen. Und ehrlich gesagt, das Unternehmen und unsere tollen Mitarbeiter:innen weiterzuentwickeln, macht mir mindestens genauso viel Spaß.
Quellen
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Klemens Morbe
Softwareentwickler

Bei pep.digital GmbH entwickeln sich Karrierewege oft dort weiter, wo Neugier auf neue Herausforderungen trifft. In unserem aktuellen Mitarbeiterinterview erzählt Frank, wie er sich vom Werkstudenten über anspruchsvolle Kundenprojekte bis hin zu mehr Verantwortung als PO-Vertretung und KI-Mitgestalter weiterentwickelt hat. Dabei geht es nicht nur um moderne Technologien wie Angular, React oder KI, sondern auch um Teamarbeit, persönliche Entwicklung und die Vielfalt, die den Alltag in der Softwareentwicklung spannend macht. Und wer denkt, dass sich nach Feierabend alles nur um Technik dreht, wird überrascht sein: Zwischen Code, Kundenprojekten und KI bleibt auch noch Zeit für Gartenarbeit und Gemüseanbau.

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