Java, Webentwicklung und Vaadin Hilla: Ivans Reise vom Studium in die Praxis
Ivan studiert Informatik an der Hochschule für Technik Stuttgart und arbeitet als Werkstudent der Softwareentwicklung bei der pep.digital GmbH. Im Interview erzählt er, wie er über Vaadin Hilla zu uns gekommen ist, mit welchen Technologien er täglich arbeitet und was ihn in der individuellen Softwareentwicklung antreibt.

7. Mai 2026

Von der Hochschule für Technik in Stuttgart zu pep.digital: Ivan, wie war dein bisheriger Weg in dir Softwareentwicklung?
Gestartet habe ich mit dem Informatikstudium an der Hochschule für Technik in Stuttgart mitten in den Coronajahren. Im Anschluss an die Vorlesungen suchte ich nach einem spannenden Thema für meine Bachelorarbeit. Ich wollte nicht die x-te Arbeit zu einem Thema schreiben, das lediglich die Analyse eines KI-Chatbots durch einen anderen behandelt - ein Trend, den ich an der Hochschule bei anderen Arbeiten beobachten konnte. Gleichzeitig wollte ich etwas Spannendes und für mich Interessantes finden.
Im Laufe des Studiums habe ich mich immer mehr mit Benutzeroberflächen und der generellen Anwendungsentwicklung beschäftigt. Zudem lernte ich Java als Programmiersprache sehr zu schätzen und sammelte Erfahrung im Bereich der Webentwicklung. Somit suchte ich nach einem Thema, das am besten all diese Erfahrungen in einem Thema zusammenfasst.
Als ich dann die Ausschreibung von pep.digital, zum Thema Vaadin Hilla gesehen hatte, hat es mich sehr gefreut, da es mal etwas anderes war. Ich dachte mir damals, ich habe die perfekte Stelle gefunden, bei welcher ich mich mit der Webentwicklung beschäftigen darf und dabei trotzdem Java einbeziehe. Das Framework selbst schafft eine interessante Basis für die Webentwicklung, die es ermöglicht, die Integration von Benutzeroberflächen und Anwendungslogik bei der Entwicklung viel einfacher zu gestalten Das bietet letztendlich viel Potenzial für die Anwendungsentwicklung.
Ein spannendes Thema für neue Projekte und auch gut umsetzbar in einer Bachelorthesis. Gleichzeitig weiß ich noch, wie froh ich war, mal einen anderen Bewerbungsprozess zu sehen. Nicht die klassische Herangehensweise mit Anschreiben und der Hoffnung, im generischen Text alles hineingeschrieben zu haben, was sich gut anhört, sondern die Herangehensweise mit einem Kennenlerngespräch, wo man sich direkt mit der Person unterhalten kann und direkt das Zwischenmenschliche kennenlernt. Das fand ich super und bestätigte nur meine Wahl, hier meine Bachelorarbeit zu schreiben. Mit Klemens Morbe als meinen Betreuer waren auch gute Laune und eine hohe Motivation vorprogrammiert. Er selbst setzte sich für Vaadin Hilla ein und übertrug somit seine Passion für das Framework direkt auf mich, wodurch ich immer beim Arbeiten an der Thesis mit voller Energie dabei war.
Gleichzeitig war man während des Schreibens nicht vom Rest des Unternehmens abgekapselt und lernte die unterschiedlichen Projekte, Aufträge und Kolleg:innen kennen. Kombiniert mit dem offenen Austausch über aktuelle Projekte und Themen innerhalb des Unternehmens hat mir das besonders gut gefallen. Meine Bachelorarbeit über Vaadin Hilla zeigte, wie sich Java-Backend und modernes Frontend in einer Architektur vereinen lassen – und alle Mühe hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Es hatte so sehr Spaß gemacht, dass ich dann mein Masterstudium direkt hinterhergeschoben habe. So studiere ich derzeit weiter an der Hochschule für Technik im Master „Digitale Prozesse und Technologien“ und freue mich, weiterhin als Werkstudent bei pep.digital arbeiten zu können.
Welche Erfahrungen hast du als Werkstudent in der Softwareentwicklung mit Wartung, Portalen und internen Systemen gesammelt?
Als Werkstudent arbeite ich an der Webseite, aber auch an anderen internen Anwendungen und Portalen, die für jedes unserer Projekte und alle Mitarbeiter entscheidend sind.
So begleite ich einen wichtigen Prozess, der in der Softwareentwicklung und zum Lebenszyklus jeder Anwendung dazugehört: die Wartung und Erweiterung des Produktes. Anfangs durchläuft man einen gewissen Einarbeitungsprozess, um sich später im Projekt sicher bewegen und die Arbeit effizient durchführen zu können. Dabei lernt man viel und freut sich, wenn man nach dem Kennenlernen der Funktionen Fehler entdeckt und behebt oder erfolgreich Erweiterungen an der Anwendung vornimmt.
Was hat dir die praktische Arbeit bei pep.digital beigebracht, das im Informatikstudium zu kurz kommt?
Oft hört man an der Hochschule Konzepte, Vorgehensweisen oder Strategien aus der Softwareentwicklung, die man versteht und innerhalb der Übungen anwenden kann, aber eine praktische Assoziation oder die praktische Anwendung ist besonders spannend. Diese Momente, in denen man das theoretische Wissen, das man im Hinterkopf hat, anwenden kann und gleichzeitig festigt, sind super. Gleichzeitig schafft die Arbeit bei pep.digital auch eine Abwechslung von den Vorlesungen. Sich mit der Informatik auch außerhalb des Studiums auseinanderzusetzen, ist sehr vorteilhaft zur Festigung des theoretischen Wissens, aber auch zur Schaffung einer gewissen Routine und zur Erweiterung des Wissens für spätere Projekte. Natürlich versucht das Studium mit eigenen Projekten, die Unternehmensabläufe darzustellen, aber diese hautnah zu erleben, ist auf jeden Fall reizvoller und interessanter.
Mit welchen Technologien arbeitest du aktuell?
In der letzten Zeit habe ich an Webanwendungen bzw. der pep.digital-Website gearbeitet. Das bedeutet nicht automatisch, dass nur JavaScript, CSS und HTML dazugehören. Es beschreibt eher den Themenbereich, der je nach bearbeitetem System variieren kann. Darunter sind die gängigen Frameworks und Bibliotheken wie React, und NextJS sowie auch speziellere wie PayloadCMS, die eine längere Einarbeitungszeit gebraucht haben.
Gleichzeitig bewege ich mich zwischen den verschiedenen internen Portalen und Systemen. Somit habe ich auch mit anderen Programmiersprachen wie z.B. Python zu tun und passe mich entsprechend, abhängig von der gegebenen Aufgabe, an. Dadurch lernt man unterschiedliche Bibliotheken, Frameworks oder auch andere Programmiersprachen kennen. Somit kann ich viel lernen, und Abwechslung ist vorprogrammiert. Dies spiegelt auch ungefähr die Technologierichtung wider, die innerhalb des Studiums von mir verwendet wird. Auf diese Weise kann ich direkt mein Wissen anwenden bzw. es entsprechend erweitern.
Welche Ziele verfolgst du als Softwareentwickler?
Zunächst möchte ich natürlich mein Masterstudium abschließen und damit als Softwareentwickler Fuß fasse, um Anwendungen sowie Projekte mitzugestalten. Die Informatik bietet für mich aber auch abseits des Jobs die Freiheit, eigene Visionen umzusetzen. Ein langfristiges Ziel von mir ist es, eine eigene Anwendung zu veröffentlichen. Dass ich selbst etwas gründe, schließe ich ebenfalls nicht aus. Da ich im Studium meine Notizen ausschließlich handschriftlich auf dem Laptop erstelle, entwickle ich momentan ein Tool, das diesen Workflow optimiert und vereinfacht bzw. besser gestaltet. Vielleicht wird daraus auch etwas mehr als nur die private Nutzung. Auch die KI, die besonders in der Softwareentwicklung stark in den Fokus gerückt ist, werde ich auch in Zukunft weiterhin mit Spannung austesten.
Privat finde ich meinen Ausgleich beim Gaming, dadurch wäre aber auch die Entwicklung eines eigenen Spiels nicht undenkbar. Letztendlich lasse ich aber die Zukunft auch auf mich zukommen und freue mich, mich auf Herausforderungen und Chancen einzulassen, Spaß zu haben und Erfahrung zu sammeln.
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Die Trennung zwischen Integration und Operation ist auch bei Verzweigungen möglich. Dies soll anhand eines einfachen algorithmischen Problems mit abzweigenden Datenflüssen gezeigt werden.

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